Die technologische Unabhängigkeit (oder technologische Souveränität) ist ein zentrales Thema für die europäischen Nationen, insbesondere in der Europäischen Union, in einem globalen Wettbewerbskontext, der von den Vereinigten Staaten und China dominiert wird.
In diesem Szenario wird die Wahl zuverlässiger Technologiepartner und innovativer Lösungen „Made in Europe“ entscheidend, um die Abhängigkeit von ausländischen Giganten zu verringern und das sichere digitale Wachstum unserer Unternehmen zu unterstützen

Hier sind die wichtigsten Gründe, warum sie als essenziell gilt:
- Nationale Sicherheit und strategische Autonomie
- Wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit und Innovation
- Schutz europäischer Werte und Datenschutz
- Resilienz in einer multipolaren Welt
- Investitionen in europäische Softwarehäuser
- Investitionen in Arxivar und CHC Business Solutions
- Schweiz: Digitale Souveränität, Fähigkeit zur Kontrolle und Handlung im digitalen Raum
1. Nationale Sicherheit und strategische Autonomie
Kritische Technologien (wie Halbleiter, Künstliche Intelligenz, Cloud-Computing, 5G und Quantum-Computing) sind grundlegend für essenzielle Infrastrukturen, Verteidigung und öffentliche Dienste. Eine übermäßige Abhängigkeit von amerikanischen oder chinesischen Anbietern setzt Europa geopolitischen Risiken aus:
- Die USA können Exportbeschränkungen verhängen (z. B. über die Entity List oder den CHIPS Act) oder über Gesetze wie den CLOUD Act auf europäische Daten zugreifen.
- China kann Technologien für Spionage, Überwachung oder wirtschaftlichen Druck nutzen (wie bei Huawei im 5G-Bereich oder Blockaden seltener Erden).
- Aktuelle Beispiele: Globale Ausfälle wie der von CrowdStrike (2024) haben Schwachstellen in von US-Unternehmen kontrollierten kritischen Systemen aufgezeigt; Chip-Mangel hat Abhängigkeiten von Taiwan/China offenbart.
Ohne Unabhängigkeit riskiert Europa, zum „Schlachtfeld“ im USA-China-Rivalitätskampf zu werden und in Krisen (COVID-Pandemie, Krieg in der Ukraine) die eigene Entscheidungsfähigkeit zu verlieren.
2. Wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit und Innovation
Europa produziert weniger als 10 % der weltweiten Halbleiter und ist zu über 80 % von ausländischen digitalen Produkten, Diensten und Infrastrukturen abhängig. Das schafft einen Produktivitätsrückstand gegenüber USA und China, mit Verzögerungen in KI, Blockchain und grünen Technologien.
- Abhängigkeit von US-Big-Tech (Google, Amazon, Microsoft) behindert die Entwicklung europäischer Champions.
- Chinesische Überproduktion (z. B. Elektrofahrzeuge, Batterien) bedroht Deindustrialisierung und Arbeitsplätze.
- Initiativen wie der European Chips Act oder Projekte für souveräne Clouds (GAIA-X) zielen darauf ab, diese Abhängigkeiten zu reduzieren, innere Innovation zu fördern und Führung in strategischen Sektoren zu erlangen.
3. Schutz europäischer Werte und Datenschutz
Die EU fördert ein „human-centered“ Technologiemodell mit Schwerpunkt auf Menschenrechten, Datenschutz (DSGVO) und Demokratie. US- oder chinesische Technologien passen oft nicht zu diesen Prinzipien:
- US-Modell: Kapitalistische Überwachung und Machtkonzentration in wenigen Unternehmen.
- Chinesisches Modell: Autoritäre Kontrolle und Zensur.
Unabhängigkeit ermöglicht die globale Exportierung europäischer Standards (Brussels-Effekt) und verhindert, dass sensible Daten ausländischen Gesetzen unterliegen.
4. Resilienz in einer multipolaren Welt
Die USA-China-Rivalität (technologische Entkopplung) zwingt Europa zur Wahl: Eine alleinige Allianz mit den USA birgt Abhängigkeit von einem „unzuverlässigen“ Partner (z. B. Trump-Ära); Ignorieren Chinas birgt Lieferkettenrisiken. Eine „offene“ technologische Souveränität (open strategic autonomy) ermöglicht das Ausbalancieren von Interdependenzen, Zusammenarbeit mit verlässlichen Partnern und Reduzierung von Vulnerabilitäten.
Technologische Unabhängigkeit bedeutet keine Autarkie, sondern die Fähigkeit, Schlüsseltechnologien zu kontrollieren, um Sicherheit, Wachstum und eigene Werte zu gewährleisten. Die EU investiert in Souveräne Fonds, gemeinsame Forschung und Regulierungen (AI Act), doch der aufgebaute Rückstand macht die Herausforderung dringend, um nicht nur Konsummarkt zwischen den beiden Giganten zu bleiben.
5. Investitionen in europäische Softwarehäuser
Angesichts der Investitionen in Softwarehäuser (bzw. die europäische Softwareentwicklung im Allgemeinen) ist die Lage komplex: Europa erhöht die Mittel erheblich, um die digitale Souveränität im Softwarebereich zu stärken, bleibt aber gegenüber USA und China im Rückstand, wo private und staatliche Investitionen deutlich massiver und skalierbarer sind.
Wichtige EU-Initiativen und Investitionen im Softwarebereich: Die EU setzt auf spezifische Programme zur Förderung souveräner Software, insbesondere in kritischen Bereichen wie KI, Cloud, Cybersecurity und Daten:
- Digital Europe Programme (DIGITAL): Für 2025–2027 wurden 1,3 Milliarden Euro für kritische Technologien bereitgestellt, einschließlich generativer KI, Cloud-to-Edge, Cybersecurity und digitaler Kompetenzen. Ein Großteil fließt in Software-Deployment-Projekte (z. B. KI-Plattformen für Gesundheitswesen, interoperable Data Spaces, Software für Supercomputing). Offene Ausschreibungen 2025 finanzieren direkt Softwarehäuser, Startups und Konsortien für europäische Lösungen (z. B. GenAI für öffentliche Verwaltung, Software-Engineering für KI).
- Horizon Europe: Investitionen in softwareorientierte Forschung mit Fokus auf KI, Quantum, Cloud und Open Source. 2023–2024 über 290 Millionen für Data/Computing/KI; für 2026–2027 gehen Teile der 14 Milliarden an Projekte wie Large AI Models, Edge Computing und Software für Robotik/Industrie. Betonung auf Open Source zur Reduzierung von Abhängigkeiten.
- EuroStack: Vorschlag für ein europäisches Software-/Cloud-Ökosystem mit geschätzten 300 Milliarden bis 2035 (öffentlich-privat) für Anwendungen, Plattformen und souveräne KI-Frameworks.
- IPCEI-CIS und GAIA-X: Projekte für souveräne Clouds und interoperable Software mit Milliarden von Mitgliedstaaten und Privatunternehmen.
- Scale-up-Fonds: Vorschläge für Souveräne Fonds (z. B. 10–200 Milliarden) für Software-/KI-Startups, um den VC-Gap zu schließen (Europa <15 % global vs. >50 % USA).
Diese Investitionen zielen auf die Schaffung „europäischer Champions“ im Softwarebereich (z. B. Alternativen zu US-Big-Tech in Cloud/KI) ab und fördern lokale Softwarehäuser durch Ausschreibungen, EDIH (Digitale Innovationshubs) und Vorzugsregelungen bei öffentlichen Aufträgen.
Grenzen und Herausforderungen gegenüber USA/China:
- Investitionsskala: USA investieren jährlich Hunderte Milliarden privat (z. B. nur 5 Big-Tech: 229 Milliarden F&E 2023–2024); China hat massive staatliche Pläne. Europa erreicht trotz Steigerung kaum 20 Milliarden/Jahr in KI/Cloud.
- Anhaltende Abhängigkeit: Über 80 % der in Europa genutzten Software/Clouds stammen aus Nicht-EU-Ländern (AWS, Azure, Google).
- Fragmentierung: Geteilter EU-Markt, weniger VC, Abwanderung von Talenten. Draghi-Bericht (2024) und Digital Decade Status 2025 heben Verzögerungen bei Produktivität und Software-Innovation hervor.
- Langsame Fortschritte: Gute Erfolge bei Regulierung (AI Act) und Open Source, aber wenige reine europäische Software-„Unicorns“.
Zusammenfassend sind die EU-Investitionen in Softwarehäuser wachsend und strategisch, um Vulnerabilitäten (Datensicherheit, europäische Werte) zu reduzieren, reichen aber noch nicht für volle Unabhängigkeit. Mehr öffentlich-private Koordination, „Buy European“ bei Aufträgen und Kapitalanziehung sind nötig, um wirklich mit den US-/China-Giganten zu konkurrieren. 2025 ist ein Schlüsseljahr mit neuen Ausschreibungen und Strategien (ApplyAI, AI Continent).
6. Investitionen in Arxivar und CHC Business Solutions
Welche klare Lesart verbindet die zuvor entwickelten Themen (europäische technologische Unabhängigkeit, digitale Souveränität und Investitionen in EU-Softwarehäuser) mit den Gründen für Investitionen in Arxivar (entwickelt von Able Tech) und CHC Business Solutions? Diese Unternehmen sind konkrete Beispiele für ein europäisches Software-Ökosystem, das perfekt mit den EU-Strategien strategischer Autonomie übereinstimmt.
Was sind Arxivar und CHC Business Solutions?
- Arxivar — Low-Code-Plattform italienisch-europäischen Ursprungs für Dokumentenmanagement (ECM), Workflow-Automatisierung, normkonforme Archivierung und Geschäftsprozesse. Entwickelt von Able Tech, einem 100 % italienischen Softwarehaus mit Sitz in Lombardei (Lonato del Garda), Marktführer in Italien mit über 4.000 Kunden und 400 Partnern.
- CHC Business Solutions — Schweizer Unternehmen (starke Präsenz im Tessin) spezialisiert auf Prozessdigitalisierung, IT-Beratung und Datenmanagement. Es ist offizieller Master Reseller von Arxivar für die Schweiz, mit einer strategisch verstärkten Partnerschaft 2025–2026.
Die Beziehung ist direkt: CHC vertreibt, implementiert und passt Arxivar für den Schweizer Markt an und schafft eine Brücke zwischen Italien und der Schweiz für Digital-Transformation-Lösungen.
Beziehung zu den Themen europäischer technologischer Unabhängigkeit:
- „Made in Europe“-Lösungen: Arxivar wird in Italien von einem unabhängigen Unternehmen entwickelt, Daten werden in europäischen Infrastrukturen verwaltet. Das vermeidet Risiken durch außereuropäisches Recht (z. B. CLOUD Act USA).
- Konformität und Resilienz: Normkonforme italienisch/europäische Archivierung, Integration in EU-Standards und Fokus auf Sicherheit reduzieren geopolitische Vulnerabilitäten.
- Beitrag zur lokalen Innovation: Able Tech investiert in italienische F&E (Low-Code, generative KI für Prozesse). CHC ergänzt mit maßgeschneiderten Implementierungen und fördert ein europäisches „human-centered“ Modell.
Konkrete Gründe für Investitionen in Arxivar und CHC Business Solutions:
- Strategische Autonomie → Reduzierung der Abhängigkeit von US-Plattformen (z. B. SharePoint, DocuSign) bei gleichzeitiger Kontrolle sensibler Daten.
- Wettbewerbsfähigkeit und Wachstum → Wachsender ECM-/Workflow-Markt in Europa. Arxivar gehört zu den verbreitetsten Plattformen in Italien; CHC erweitert die Reichweite in die Schweiz.
- Zugängliche Innovation → Low-Code ermöglicht schnelle Anpassungen ohne Vendor-Lock-in.
- Unterstützung des EU-Ökosystems → Investitionen in Able Tech/CHC finanzieren europäische Softwarehäuser und tragen zu „kontinentalen Champions“ bei.
- Wirtschaftliche Resilienz → In einer multipolaren Welt gewährleisten lokale Lösungen Betriebskontinuität.
Arxivar und CHC sind ein praktisches Beispiel dafür, wie Investitionen in europäische Softwarehäuser reale technologische Souveränität schaffen. Für ein europäisches Unternehmen oder eine Institution ist die Wahl dieser Lösungen eine strategische Investition, die Geschäft und kontinentale Prioritäten 2025–2030 in Einklang bringt.
7. Schweiz: Digitale Souveränität, Fähigkeit zur Kontrolle und Handlung im digitalen Raum
Die Beziehung zwischen technologischer Unabhängigkeit, Investitionen in europäische Softwarehäuser und Arxivar/CHC Business Solutions ist besonders stark und relevant in der Schweiz – einem Land, das viele europäische Prioritäten in der digitalen Souveränität teilt und eine ähnliche autonome Strategie verfolgt.
Die Schweizer Strategie zur digitalen Souveränität (Stand 2025–2026):
Die Schweiz verfolgt eine explizite und aktive Politik zur Stärkung der digitalen Souveränität, definiert als „Fähigkeit zur Kontrolle und Handlung im digitalen Raum“.
- Digitale Strategie Schweiz 2026: Fokus auf Reduzierung von Big-Tech-Abhängigkeiten, Förderung von Open Source und Krisenresilienz.
- Leitlinien für die Bundesverwaltung (2025): Verpflichtung, Vendor-Lock-in zu vermeiden und Daten unter Schweizer Jurisdiktion zu halten.
- Ziele: Schutz sensibler Daten (Gesundheit, Finanzen, öffentliche Verwaltung) und Förderung der „Swiss Cloud“ mit nationaler Kontrolle.
Wie Arxivar und CHC perfekt in diesen Schweizer Kontext passen:
- Datenkontrolle und lokale Konformität: Arxivar ermöglicht Hosting in Schweizer/europäischen Rechenzentren, Konformität mit dem Schweizer Datenschutzgesetz (DSG) und elektronische Signaturen.
- Unabhängigkeit von US-Big-Tech: Low-Code-Alternative zu amerikanischen Plattformen. Ideal für KMU, Gesundheitswesen (z. B. CHCare für Pflegeheime) und Schweizer öffentliche Verwaltung.
- Lokale Innovation und Resilienz: CHC passt Arxivar an Schweizer Bedürfnisse an (z. B. mehrsprachige Prozesse) und trägt zum Schweizer digitalen Ökosystem bei.
- Strategische Ausrichtung: Unterstützt Ziele 2026 wie Open Innovation und Abhängigkeitsreduktion.
Für Schweizer Unternehmen und Institutionen ist die Adoption von Arxivar über CHC ein strategischer Akt, der direkt die nationale digitale Souveränität stärkt: geschützte Daten, europäische Innovation und geopolitische Resilienz. Im Kontext 2025 stellen diese Lösungen ein praktisches und wettbewerbsfähiges „Buy European/Swiss“ dar.